Vorwort


Wir wollen einen Hund…

Was sollte man beachten, wenn man sich einen Hund anschaffen möchte?

Zu aller erst sollte man sich die Frage stellen, was wollen wir, was können wir, was können wir dem Hund bieten? Haben wir auch das Geld über , wenn der Hund mal krank wird? Können wir uns Versicherung und Steuern für den Hund leisten? Wo kommt der Hund hin, wenn einer von uns mal nicht kann? Was machen wir im Urlaub mit dem Hund?

Soll es ein junger oder schon ein älterer Hund sein? Dann stellt sich noch die Frage, wo ist der Hund untergebracht? In einem Eigenheim? Da kann der Hund gerne mal bellen, in einer Mietwohnung sieht es da schon wieder anders aus. Sind Hunde dort erlaubt? Wenn nicht, kann es ohne Einwilligung des Vermieters zu einer fristlosen Kündigung führen.

Setzen Sie sich mit Ihrer ganzen Familie (auch die Kinder) an einen Tisch und schreiben Sie alle Wünsche (Merkmale), die der Hund haben sollte, auf. Klar gibt es keinen Wunderhund, der alles kann,aber man sieht dann schon in welche Richtung der Hund geht.

Und ganz wichtig: ein Hund lebt 15 Jahre oder länger. Aus diesen Fragen, kann man schon einiges über sich und den Hund, den man gerne zu sich holen möchte, wie zum Beispiel: Größe, Eigenschaften, Verhalten, Charakter. Sollten Sie z.B. eher unsportlich sein, würde für Sie ein sehr lauffreudiger Hund eher nicht in Frage kommen, etc. Dies alles sind Dinge über die man sich im Vorfeld klar werden sollte.

Hier sind ein paar Rassen mit ihren wichtigsten Eigenschaften:

Galgo /Greyhound: Der Greyhound ist der wohl typischste Repräsentant aus der Familie der Windhunde und hat den Ruf, der schnellste Hund der Welt zu sein.

Podenco: Podencos werden in ihrer Heimat als Jagdhunde eingesetzt. Sie jagen und fangen die Beute selbstständig und apportieren sie.

Huskies: Der Siberian Husky ist sehr selbständig, selbstbewusst und stolz, hat seinen eigenen Kopf (man kann hier auch von einer Art „Sturheit“ sprechen) und einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb. Gelegentlich bekommt man die frustrierte Meinung zu hören, einen Siberian Husky könne man nicht erziehen – was natürlich Blödsinn ist. Allerdings kann die Erziehung aufgrund des typischen nordischen Charakters dieser Hunde, ihrer Ursprünglichkeit und der nach wie vor bewahrten instinktsicheren Nähe zum Wolf sowie aufgrund ihrer Intelligenz recht schwierig sein.

Australian Shepherd: Da diese Rasse für die harte Hütearbeit gezüchtet wurde, gehören diese Hunde nur in die Hände von aktiven sportlichen Besitzern, die die Hunde beschäftigen und auslasten können. Eine rein körperliche Beschäftigung wie Spazierengehen, Fahrradfahren reicht nicht aus, um einen Australian Shepherd zu fordern.

Border Collie: Border Collies sind sehr intelligente Hunde, die viel Beschäftigung brauchen. Dennoch brauchen gerade diese Hunde auch Phasen, in denen sie Ruhe halten. Je mehr Aktivität sie angeboten bekommen, desto mehr fordern sie ein. Border Collies lernen sehr schnell, was auch für Fehlverhalten gilt, das sich so manifestieren kann. Die meisten (nicht alle) Border Collies benötigen die Hütearbeit. Sie sind sehr aufmerksame, sensible und lebhafte Hunde, die eine konsequente Erziehung benötigen.

Jack Russell Terrier: Der Jack Russell Terrier ist in erster Linie ein Jagdhund. Sein Mut, sein Temperament, seine Ausdauer, sein Lauf- und Springvermögen und sein gelehriges Wesen machten ihn in den letzten Jahrzehnten zu einem Hund, den ganz besonders Jäger und Reiter als Begleit- und Arbeitshund schätzen.

Beagle: Der Beagle ist ein Jagdhund, der speziell für die selbstständige Treibjagd auf Hasen und Füchse, die Meutejagd, gezüchtet wurde. Sein Jagdtrieb beherrscht sein Wesen. Wie alle Hunderassen, deren Aufgabe es ist, in der Meute zu jagen, zeichnet er sich durch die herausragende Fähigkeit der Spurensuche aus.

Yorkshire Terrier : Als Ratten- und Mäusejäger sorgte er dafür, die Zahl der ungebetenen Nager in den Häusern und auf den Straßen zu begrenzen. Außerdem wurde sein Jagdtrieb dazu benutzt, Kaninchen zu jagen. Seine Zähigkeit und Ausdauer, sein Mut und seine Kraft verschafften ihm auch als "Kampfhund" im Ring aus heutiger Sicht einen eher zweifelhaften Ruhm: Wettbegeisterte ließen den Yorkshire Terrier in einer Arena möglichst viele Ratten töten.

Dackel: Der Dackel war ursprünglich in erster Linie Jagdhund und wurde für die Fuchs- und Dachsjagd gezüchtet. Er ist mutig, unerschrocken, ausdauernd, manchmal fast stur. Sein Körperbau zeichnet sich durch Kompaktheit aus.

Nun haben Sie einen kleinen Überblick bekommen, wobei ich aber noch lange nicht alle Rassen aufgezählt habe. Also machen Sie sich bitte Gedanken über die Rasse, die Sie haben möchten. Oder besser gesagt über den Charakter des Hundes. Den wie Sie eben ja gelesen haben, sind selbst die kleinen Hunde nicht ganz ohne. Und Sie möchten ja sicher sein, dass der Hund bei Ihnen alt werden kann…oder? Denn genauso schnell, wie der Hund zu Ihnen kommt, kommt es leider auch wieder vor, dass er dann wegen einer Fehlentscheidung wieder gehen muss. Und sollten Sie wirklich mal merken, dass Sie dem Hund nicht gerecht werden, bringen Sie ihn bitte da wieder hin wo Sie ihn geholt haben, und sagen Sie einfach die Wahrheit. Denn nur so kann sicher gestellt sein, dass man mit dem Hund gut arbeiten kann und den Fehler beheben, den Sie als Abgabegrund genannt haben. Und dann sollte er wieder ein neues und gutes Zuhause bekommen. Auch wenn es Ihnen vielleicht unangenehm ist. Aber es wird Ihnen keiner böse sein. Ganz im Gegenteil. Und der Hund wird Ihnen dann auch sehr dankbar sein.

Unter dem Punkt Hunderassen, habe ich ein paar Hunde aufgeführt, da können Sie ja einfach mal nach schauen,welcher Charakter zu Ihnen passen könnte. Oder Sie klicken HIER

 

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